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Kreis-Verkehrsausschuss wirft durch Bereisung einen Blick auf den Kreisstraßenbau im Südkreis Cloppenburg

Erfrischungspause gab es an der sanierten Diekmanns Mühle in Essen

Die Mitglieder des Kreis-Verkehrsausschusses mit ihrem Vorsitzenden Detlef Kolde und seinem Stellvertreter Tobias Bohmann informierten sich auf einer Bereisung im Südkreis Cloppenburg über die bevorstehenden Straßenbauprojekte. Welche Verkehrsmaßnahmen sind bereits abgeschlossen und was ist aus den Kreistagsbeschlüssen der letzten Jahre geworden? Zur Beantwortung solcher Fragen hatte die Kreisverwaltung eingeladen. Über 30 wichtige Punkte des Kreisstraßenverbreiterungsprogramms und des Radwegebaus sowie Sanierungsmaßnahmen standen auf dem mehrstündigen Fahrplan. Begleitet wurden die Kreistagsabgeordneten von Landrat Johann Wimberg, Baudezernent Ansgar Meyer und Roland Ribinski, Leiter des Planungsamtes sowie weiteren Fachleuten der Kreisverwaltung. Mit dabei waren auch Vertreter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lingen, mit Dr. Hannah Timmer an der Spitze. Der Geschäftsbereich Lingen ist vom Landkreis mit der technischen Verwaltung der Kreisstraßen beauftragt.

Von Cloppenburg aus verlief die Route über Lindern, Löningen und Richtung Lastrup, bis zu Diekmanns Mühle in Essen, wo neben der Besichtigung der frisch sanierten Mühle auch eine Stärkung Teil des Programms war. Anschließend führte die Tour weiter durch Hemmelte, Kneheim, Stapelfeld, Cloppenburg, Cappeln und Emstek. Größtenteils über Kreisstraßen in unterschiedlichen Stadien.

„Insgesamt haben wir uns über 30 Punkte angeguckt, die in den letzten Jahren saniert oder ausgebaut wurden. Auf vielen Straßen stehen Planungen an oder laufen bereits. Für die Entscheidungsgremien des Kreistags kann es bedeutend sein, die Straßen, über die man abzustimmen hat, einmal gesehen zu haben“, betonte Baudezernent Ansgar Meyer die Wichtigkeit dieser Bereisung. „Es war seit Ausbruch der Pandemie die erste derartige Bereisung. 2019 fand zuletzt eine statt. Diese Fahrten sind wichtig für die Visualisierung solcher Großprojekte. Denn im Kreistag sitzen ehrenamtliche Politiker aus dem ganzen Landkreis, die nicht immer die Lage vor Ort kennen können. Gleichzeitig zeigen wir dem Kreistag, wie Beschlüsse vor Ort umgesetzt werden und welche Planungsdetails entscheidend sind“, ergänzte Landrat Johann Wimberg, der sich auch über die hohe Beteiligung freute. „Besonders freut mich, dass auch einige Abgeordnete, die nicht dem Verkehrsausschuss angehören, mitgefahren sind und sich informiert haben“, so der Landrat abschließend.